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Mitesser entfernen: Was wirklich hilft und welche Fehler Sie vermeiden sollten

Mitesser gehören zu den häufigsten Hautproblemen und können jedes Alter betreffen. Erfahren Sie, wie Mitesser entstehen, welche Pflege wirklich sinnvoll ist und warum das Ausdrücken häufig mehr schadet als hilft.

Fühlbar Schön Kosmetik Hautpflege-Redaktion 11 Min. Lesezeit

Zuletzt aktualisiert am

Frau betrachtet Mitesser und vergrößerte Poren an der Nase im Spiegel vor einer hautschonenden Pflegeroutine.
Das Wichtigste in Kürze
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Mitesser entstehen, wenn sich Talg, abgestorbene Hautzellen und Verhornungen in den Poren ansammeln. Offene Mitesser erscheinen dunkel, geschlossene Mitesser sind meist weißlich.

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Eine regelmäßige, sanfte Hautpflege mit geeigneten Wirkstoffen kann dazu beitragen, das Hautbild zu verfeinern und neuen Mitessern vorzubeugen.

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Professionelle Gesichtsreinigungen und individuell abgestimmte Behandlungen können die tägliche Hautpflege sinnvoll ergänzen und die Haut gründlich von Ablagerungen befreien.

Mitesser zählen zu den häufigsten Hautproblemen überhaupt. Sie entstehen nicht nur bei Jugendlichen, sondern betreffen auch viele Erwachsene. Besonders auf Nase, Stirn und Kinn können die kleinen dunklen oder hellen Punkte das Hautbild unruhig erscheinen lassen. Viele Betroffene versuchen deshalb, Mitesser selbst auszudrücken oder mit Hausmitteln zu entfernen. Doch genau das kann die Haut zusätzlich reizen und Entzündungen begünstigen.

Ein gepflegtes Hautbild beginnt deshalb nicht mit möglichst aggressiven Maßnahmen, sondern mit dem Verständnis dafür, wie Mitesser entstehen und welche Pflege die Haut tatsächlich benötigt.

Was sind Mitesser?

Mitesser – medizinisch auch Komedonen genannt – entstehen, wenn sich Talg und abgestorbene Hautzellen in den Poren ansammeln. Wird die Pore nicht vollständig verschlossen, reagiert der Talg an der Hautoberfläche mit Sauerstoff und färbt sich dunkel. Dadurch entstehen die typischen schwarzen Mitesser.

Bleibt die Pore hingegen geschlossen, spricht man von einem weißen Mitesser. Beide Formen gelten als frühe Erscheinungsformen unreiner Haut.

Warum entstehen Mitesser?

Die Entstehung von Mitessern wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst.

Dazu gehören unter anderem:

  • erhöhte Talgproduktion,
  • Verhornungsstörungen,
  • hormonelle Veränderungen,
  • ungeeignete Hautpflege,
  • unzureichende Gesichtsreinigung,
  • genetische Veranlagung.

Nicht jeder Mensch entwickelt aus Mitessern entzündliche Pickel. Dennoch können unbehandelte Komedonen das Risiko für weitere Hautunreinheiten erhöhen.


Sollte man Mitesser ausdrücken?

Viele Menschen möchten Mitesser möglichst schnell entfernen. Das eigenständige Ausdrücken führt jedoch häufig zu kleinen Verletzungen der Haut oder dazu, dass Entzündungen entstehen.

Deshalb empfiehlt es sich, Mitesser möglichst nicht selbst zu entfernen, sondern auf eine regelmäßige Hautpflege und – bei Bedarf – eine professionelle Ausreinigung zu setzen.


Welche Pflege hilft gegen Mitesser?

Eine konsequente Hautpflegeroutine kann dazu beitragen, die Poren sauber zu halten und das Hautbild langfristig zu verbessern.

Dazu gehören:

  • eine milde Gesichtsreinigung morgens und abends,
  • regelmäßige chemische Peelings,
  • leichte Feuchtigkeitspflege,
  • nicht komedogene Produkte,
  • täglicher Sonnenschutz.

Die Haut sollte dabei nicht ausgetrocknet werden, da dies die Talgproduktion zusätzlich anregen kann.


Welche Wirkstoffe sind besonders geeignet?

Einige Inhaltsstoffe haben sich bei zu Mitessern neigender Haut besonders bewährt.

Dazu zählen unter anderem:

  • Niacinamid,
  • Milchsäure,
  • PHA-Säuren,
  • Retinal,
  • Panthenol zur Pflege der Hautbarriere.

Welche Wirkstoffe sinnvoll sind, hängt vom individuellen Hautzustand ab.


Wann kann eine professionelle Behandlung sinnvoll sein?

Hartnäckige Mitesser lassen sich häufig besonders schonend im Rahmen einer professionellen Gesichtsreinigung entfernen. Nach einer ausführlichen Hautanalyse wird die Behandlung individuell auf das Hautbild abgestimmt.

Je nach Hautzustand können zusätzlich Behandlungen wie HydraFacial oder Cold Plasma sinnvoll sein, um die Haut intensiv zu reinigen und sie mit hochwertigen Wirkstoffen zu versorgen.


Fazit

Mitesser sind ein weit verbreitetes Hautproblem, lassen sich jedoch mit einer konsequenten und hautschonenden Pflege häufig gut in den Griff bekommen. Entscheidend sind eine regelmäßige Reinigung, geeignete Wirkstoffe und Geduld. Professionelle Behandlungen können die tägliche Pflegeroutine sinnvoll ergänzen und dazu beitragen, das Hautbild langfristig klarer und ebenmäßiger erscheinen zu lassen.

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Mitesser lassen sich häufig besonders schonend und effektiv im Rahmen einer professionellen Gesichtsreinigung behandeln. Nach einer individuellen Hautanalyse werden Verhornungen und Hautablagerungen fachgerecht entfernt und die Haut anschließend mit beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen versorgt.
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